Roswitha Hofmann ueber grenzen denken

Was wäre, wenn ...


Science Fiction fragt nach dem „Was wäre, wenn …“ und ist so Denken über Grenzen per se. In ihren gesellschaftskritischen Varianten spiegeln sich viele aktuelle Themen, wie beispielsweise Folgen von Technikentwicklung und die Aushandlung von Diversitätsverhältnissen wider. Science Fiction in ihren unterschiedlichen Formaten ist ein Fundus an Ideen, Perspektiven und Möglichkeitshorizonten, der mich immer wieder inspiriert.

Leseempfehlungen:
Alice B. Sheldon/James Tiptree, junior: Gesamtausgabe, 8 Bände, Septime Verlag, Wien.

Barbara Holland-Cunz/Karola Maltry et. al. (2008, Hrsg.): GenderZukunft. Zur Transformation feministischer Visionen in der Science Fiction. Helmer Verlag, Königstein im Taunus.

Dagmar, Fink (2011): „Vergnügt verwegen. Ein Nachruf auf Joanna Russ“, in: an.schläge. Das Feministische Monatsmagazin, Juni 2011, 34.

Dagmar, Fink (2008): „Rot wie eine Kirsche, pink wie Fuchsia: Femme in Melissa Scotts queer-feministischer Science Fiction“, in: Holland-Cunz, Barbara et al. (Hrsg), Genderzukunft. Zur Transformation feministischer Visionen in der Science-Fiction, Königstein 2008, 169-187.

Femina Politica – Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft: Feministische Utopien, Heft 1/2019

Margaret Atwood (1985): Der Report der Magd

Marge Piercy (1976): Woman on the Edge of Time (dt. Die Frau am Abgrund der Zeit, 1986)

Marge Piercy (1991): He, She and It (Body of Glass) (dt. Er, Sie und Es, 1993)

Melissa Scott (1994): Trouble and Her Friends

Mary Shelley (1918): Frankenstein oder Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Thea von Harbou (1926): Metropolis

Ursula, LeGuin (1969): The Left Hand of Darkness. Deutsch: Winterplanet. Neuauflage: Die linke Hand der Dunkelheit.

Ursula, LeGuin (1974): The Dispossessed. Deutsch: Planet der Habenichtse

Liste deutschsprachiger Science Fiction-Autor_innen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutschsprachiger_Science-Fiction-Autorinnen